Konkurrenz ist OUT - Netzwerken ist IN!

WOW - was für eine geniale Woche:)

 Faktor A - Agentur für Arbeit Halle

Faktor A - Agentur für Arbeit Halle

 Xing - New Work, Halle/ Saale

Xing - New Work, Halle/ Saale

  Perspektiv-Lounge

 Perspektiv-Lounge

Montag:
Faktor A, organisiert von der Agentur für Arbeit Halle
=> Neue Arbeitgeber-Mentalität und neue Unternehmenskultur in der Diskussion
Dienstag:
=> New Work, Xing-Event in Halle - wie können neue Arbeitsmodelle zukunftstauglich gestaltet werden und gelingen?
Dienstag:
=> ACCESS BARS ® in der Perspektiv-Lounge - neue Wege für ein leichteres Leben - Persönlichkeitsentwicklung
Dienstag:
=> Business-und Info-Event RINGANA - Network-Marketing als ethische Business-Chance
Donnerstag:
=> Last not Least: Business-Talk, Vernetzung und gemeinsame Eventplanung zweier Frauen, die im herkömmlichen Sinne "Konkurrentinnen" wären ...

Oft fühlt es sich so an, als wäre ein Event für innovative Ideen eine Art einsame Insel, auf der sich ein paar QuerdenkerInnen treffen - aber in dieser Woche waren es gleich mehrere inspirierende Events mit völlig unterschiedlichen Menschen aus völlig unterschiedlichen Bereichen, die jenseits der konventionellen Strukturen etwas bewegen wollen.

Fünf Beispiele – ein gemeinsames Ziel: sich zum gegenseitigen Nutzen und zur gegenseitigen Unterstützung zu vernetzen und sich persönlich weiterzuentwickeln - voneinander und miteinander zu lernen.

Das macht Hoffnung und Mut.
Wenn ein Wirtschaftssystem immer mehr Menschen krank macht oder dazu bringt, die innere Kündigung auszusprechen, wenn in einem Wirtschaftssystem nötige Innovationen und neue Konzepte an Konkurrenzdenken und Einzelkämpfertum scheitern – dann ist es Zeit, Zukunft neu zu kreieren, im Großen wie im Persönlichen. Gemeinsam …

Und spannend: die neue Erkenntnis, „Gemeinsamkeit statt Gegeneinander“ als Unternehmensvorteil zu nutzen, ist (schon immer) die Grundidee des klassischen Network-Marketings - sich gegenseitig wertschätzend dabei zu unterstützen, um gemeinsam erfolgreich zu sein oder zu werden.

Netzwerken wird salonfähig – unabhängig von der Vertriebsform!

 Andrea & Antje beim Planen ...

Andrea & Antje beim Planen ...

Last not least: das Persönliche … .
Zusammenarbeit macht Spaß!!! … wer möchte nicht lieber Business-Gespräche abends bei nettem Essen führen, gemeinsame Events planen, als den „Konkurrenten“ auszubooten und alleine essen zu gehen???

Sonnige Pfingsttage ... und ein paar Gedanken dazu ...

Wunderschöne Pfingsttage wünsche ich euch allen!!! ... mit Sonne, Spaß, lieben Freunden und Familie 🥂🍾🍨🍰☕  

Was ist Pfingsten überhaupt - außer "einem langen Wochenende"?  https://de.wikipedia.org/wiki/Pfingsten = hier kann man es nachlesen ... die christliche Bedeutung ist die "Ausschüttung des Heiligen Geistes", der Menschen befähigte, miteinander zu reden, auch wenn sie unterschiedliche Sprachen sprechen.

In der Kirche ging es natürlich darum, die Botschaft der Religion allen überall auf der Welt zu bringen. 

Was wäre, wenn es einfach nur darum gegangen wäre, die Liebe, die Jesus verkörpert hat, in die Welt zu tragen?  Ich finde, das ist ein schöner Gedanke - Liebe ist nicht an Sprache gebunden und ein Lächeln als ein äußerer Ausdruck der Liebe, verbindet Menschen über alle Grenzen, egal, ob sie im Kopf oder auf der Landkarte existieren ...  

Ihr kennt das sicher auch: wir sprechen etwas aus und beim Gegenüber kommt ganz etwas anderes an, als wir gemeint haben ... aber ein Lächeln von Herzen verbindet auf ehrliche und klare Weise ...

Wenn das der Sinn von Pfingsten ist, dann mag ich dem gerne folgen und jetzt fröhlich hinaus gehen, verschwenderisch mein Lächeln verschenken - und es vielfach zurückbekommen!  

In diesem Sinne wünsche ich uns allen WUNDERschöne Lächel-Tage, die unser Herz mit Fröhlichkeit füllen - und die Leichtigkeit, ein magisches Lächeln auch im "Alltag" beizubehalten 💗😀💗  
Du bist so schön, wenn du lachst - zeig es der Welt und bring dein Strahlen in die Welt - du bist wichtig, wundervoll, magisch!

Eure Antje

 Pfingsttafel des Unternehmerinnen-Stammtisch Leipzig, gestaltet beim Viktorianischen Picknick im Clara-Zetkin-Park von Rosemarie Yvet Hörig und Isabella Abel - WUNDERSCHÖN :)

Pfingsttafel des Unternehmerinnen-Stammtisch Leipzig, gestaltet beim Viktorianischen Picknick im Clara-Zetkin-Park von Rosemarie Yvet Hörig und Isabella Abel - WUNDERSCHÖN :)

 

P.S. Herzliche Grüße aus Leipzig - im Fieber des WGT!
Pfingsten in Leipzig ...

WGT heißt nicht "Welt-Gebets-Tag" - es ist das Wave-Gotic-Treffen ...
"Ist das nicht eine Versammlung von lauter schwarzen Menschen, die sich mit Särgen befassen und düstere Gedanken verbreiten?", fragte mich dazu eine Freundin.
Nein - ist es nicht! Es ist ein Treffen von Menschen aus aller Welt, die sich in wunderschönen Kleidern zeigen, sich gegenseitig in ihrer Schönheit bewundern und Spaß miteinander haben. Unterschiedliche Sprachen werden mit Lachen und Zeichensprache überwunden ...

Am Freitag im Clarapark gab es ein großes Picknick, bei dem einträchtig die Picknick-Decke neben dem wundervoll gedeckten Klapptisch oder neben dem herrlich geschmückten Partyzelt lag. Und die Menschen einfach miteinander in zauberhaften Kleidern miteinander gefeiert haben!
Lachen verbindet - wieder der Geist von Pfingsten ...
Ich erlebe dieses Fest zum ersten Mal hier in meiner neuen Heimat und kann mich gar nicht sattsehen an so vielen tollen Kostümen ... Es schwirrt Fröhlichkeit in der Luft ...

... und es ist die Mühe, die sich so viele völlig unterschiedliche Menschen geben, sich selber und anderen etwas Schönes zu zeigen, die mich so fasziniert ...
Umgeben von Lebensfreude - so wünsche ich euch diese Tage auch!!!

An dieser Stelle ein herzlichster Dank an den Unternehmerinnen Stammtisch Leipzig für den wundervollen Nachmittag im Clara-Park beim Viktorianischen Picknick, und ganz besonders an Rosemarie Yvet Hörig und Natalia Grebenjuk für das unglaublich liebevoll gestaltete Partyzelt, in dem sie uns mit WGT-Köstlichkeiten verwöhnt haben!!! (Siehe Bild ... eine Torte, wie man sie selten sieht!!! So mega-cool, liebe Isabella!)

Gedanken zum Muttertag

Für meine Mama – für alle Mamas dieser Welt – in tiefer Dankbarkeit und Liebe

Eigentlich bietet jeder Tag zahllose Möglichkeiten, Danke zu sagen – aber es fühlt sich auch gut an, an einem besonderen Tag ein besonderes Danke auszusprechen …  Was mir dazu am Muttertag durch den Kopf ging, hängt mit einem Erlebnis der letzten Tage zusammen – mitten im Gespräch mit einer älteren Dame über „Gott und die Welt“ unterbrach sie sich plötzlich, nestelte eine Zeitung hervor:

„Hier!!! Schau!!! Arbeitest du etwa auch so??? Da haben wir alles aufgebaut, damit es unseren Kindern mal gut geht – und jetzt sind wir auch noch schuld, dass sie ihre Kindheit aufarbeiten müssen!!! Uns hat auch niemand nach unserer Kindheit gefragt!!! Wir haben damals einfach die Ärmel hochgekrempelt und getan, was getan werden musste!“ Völlig aufgebracht wies sie mit ausgestrecktem Zeigefinger auf die Einladung zu einem Vortrag über „Kriegsenkel“, über die Folgen, wenn traumatisierte Eltern unbewusst ihre verborgenen Ängste an ihre Kinder weitergeben.

Die ältere Dame war richtig zornig – aber da war noch etwas Anderes, Tieferes: sie fühlte sich in all dem, wofür sie ihr Leben lang gearbeitet hatte, nicht gesehen, nicht wertgeschätzt.

Das hat mich sehr berührt, sehr nachdenklich gemacht – zumal mir als erster Blitzgedanke auf diesen unerwarteten Ausbruch ebenfalls ein „… du siehst mich nicht, verstehst nicht, was mich bewegt!“ durch den Kopf schoss.

Zwei Weltkriege, dazwischen die Weltwirtschaftskrise– der Kampf um’s Überleben hat unsere Großeltern und unsere Eltern geprägt. Sie haben nach 1945 Unglaubliches geleistet, um aus den Trümmern im Außen und trotz der traumatischen Erlebnisse ihrer Seelen im Inneren, ein Land wie das unsere zu schaffen und ihren Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen.

Aber kaum jemand hat nach ihren Verletzungen, ihren Ängsten gefragt, die viele der Älteren noch immer – gut verschlossen – in sich tragen. … von denen sie einen Teil unbeabsichtigt, ungewollt und unbewusst an ihre Kinder weitergegeben haben.
Wer könnte nicht nachvollziehen, dass Menschen, die als Kinder Bomben, Zerstörung und den Kampf um’s Überleben erlebt haben, dem wachsenden Wohlstand der 50er und folgenden Jahre mit der Angst begegneten, es könnte ihnen wieder alles genommen werden?
Wer könnte nicht nachvollziehen, dass Kinder der „Wohlstands-Jahre“, Kinder ohne die Kriegserlebnisse ihrer Eltern, durch diese ständige, latente Angst stark verunsichert waren, weil sie sie nicht verstehen konnten? … nur ein Beispiel von vielen …

Vielleicht ist es so, dass die Aufgabe unserer Eltern-Generation darin bestand, den äußeren Rahmen für eine neue, friedlichere Zukunft zu schaffen und die Aufgabe unserer und der kommenden Generationen sein wird, den Krieg im Inneren, in unseren Herzen, unseren Seelen,  die Verletzungen und Ängste der Kriege des letzten Jahrhunderts aufzulösen …

Ohne Veränderung der „vererbten“ Erfahrungen und Traumata, ohne inneren Frieden, ist äußerer Frieden eine sehr fragile Konstellation. Sie funktioniert nur solange, wie die Machtbalance der Beteiligten ausgeglichen ist. Gelebter Frieden hingegen kommt aus dem eigenen Herzen und gründet sich auf Vertrauen in uns selber und in andere …

Wir Frauen sind diejenigen, die Leben schenken. Jedes neue Leben ist ein neuer Anfang. Vielleicht sind deshalb gerade Frauen diejenigen, denen es leichter fällt, Veränderungen zu kreieren und zu leben. Aber mancher Veränderungswillen wird von dem Wind des Unverständnisses davongetragen. Wäre es nicht viel besser, wenn wir uns gegenseitig zuhören und gemeinsam kreativ werden?

 

Liebe ältere Mamas:
Ihr seid stark gewesen, um uns ein besseres Leben zu schenken.
Ihr habt aus Trümmern und dem Nichts Häuser und ein Wirtschaftswunder geschaffen.
Unsere Aufgabe wird das Lernen und Lehren sein, Grenzen und Begrenzungen abzubauen, unsere Herzen für Neues zu öffnen, unbewusste Ängste loszulassen - ohne unsere eigene Mitte dabei zu verlieren.

Wir wissen genauso wenig, wie ihr, wie dieser Weg aussehen wird. Wir wissen aber, dass wir ihn suchen müssen, um für uns, unsere Kinder und deren Kinder eine harmonischere Welt zu schaffen.
Frieden unter den Menschen bedeutet nämlich auch Heilung für Mutter Erde, denn friedliche Menschen können unsere Welt nicht so achtlos behandeln, wie es gerade jetzt noch passiert.

Ich bitte euch, urteilt nicht über uns, wenn wir andere Wege gehen, als die, die ihr gegangen seid. Vertraut uns und begleitet uns liebevoll auf dem neuen Weg in eine friedlichere Welt.

Liebe jüngere Mamas:
Lasst uns nie vergessen, was unsere Eltern für uns getan haben. Wie oft sie mit uns gelacht haben, obwohl ihnen zum Weinen war, wie oft sie versucht haben, ihre Sorgen, ihre Ängste vor uns zu verbergen, um uns nicht zu belasten.  Und lasst uns nicht vergessen, dass unsere Mütter und Väter selber ein Leben lang mit ihren Ängsten (vielleicht viel zu) oft alleine waren, uns trotzdem alles gegeben haben, was sie konnten.
Wenn wir uns auf den Weg der Heilung für die Seele machen, wenn wir lernen, verborgene Ängste loszulassen, uns für Wege entscheiden, die unsere Eltern vielleicht nicht immer verstehen werden, können wir das nur, weil sie uns so viel mitgegeben haben. Ohne sie wären wir nicht diejenigen, die wir heute sind – alles, was sie uns gegeben haben, hat uns reich an Erfahrungen gemacht, an denen wir wachsen konnten.

Lasst uns einfach öfter DANKE sagen – auch dann (vielleicht gerade dann!), wenn wir uns mit unseren Mamas und Papas mal nicht so gut verstehen.

 

In diesem Sinne wünsche ich allen Mamas, allen Menschen, dass wir uns gegenseitig ohne zu urteilen oder zu verurteilen, liebevoll mit all unseren Licht- und Schattenseiten sehen und annehmen können.

Frieden und Harmonie beginnt in jeder und jedem von uns selber 😊

 

Eines meiner Lieblingszitate passt zu diesem Thema vielleicht besonders gut:
"Du hast noch nie etwas falsch gemacht, wirst auch nie etwas falsch machen. Du wirst dich höchstens aufgrund dessen, was du jetzt gerade lernst, das nächste Mal für etwas Anderes entscheiden."
Marshall Rosenberg

 

 

*Anm.: Kriegsenkel-Arbeit bedeutet, dass Erfahrungen bewusst oder unbewusst von Generation zu Generation weitergegeben werden – die These lautet, dass ohne Aufarbeitung der unbewussten Prägungen unserer Eltern und Großeltern im Unterbewusstsein über Generationen präsent bleibt und damit das Handeln und die persönliche Entwicklung der folgenden Generationen beeinflusst